EINE DOKUMENTATION
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Bau und Streckeneröffnung

Die Bauarbeiten an der Eifelstrecke begannen 1862 in Düren durch die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft. Die Strecke wurde in sechs Abschnitten in Betrieb genommen. Der 18,09 km lange Abschnitt von Jünkerath nach Gerolstein wurde am 15. November 1870 eröffnet. Es folgte die 70,17 km lange Verbindung nach Trier West und damit auch die Eröffnung der Gesamtstrecke am 15. Juni 1871.

Das Empfangsgebäude Gerolstein

Bedingt durch die Kriegsschuldzahlungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg konnte das Empfangsgebäude aus Sandstein als repräsentatives Gebäude im Stil der Neugotik gebaut werden. Man findet sie häufig entlang der Eifelstrecke. Gegenüber dem Stationsgebäude, in der Nähe der heutigen Güterhalle, befand sich es eine Lokstation. Diese verfügte über einen vierständigen, rechteckigen Lokschuppen, einen Wasserturm, Nebengebäuden und die entsprechenden Lokbehandlungsanlagen für den Dampfbetrieb.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

Am 22. Dezember 1883 begann der Betrieb auf der Westeifelbahn zwischen Gerolstein und Prüm. Sie wurde später bis nach Belgien verlängert. Damit wurde die Bahnstation ein Trennungsbahnhof. Mit Eröffnung der Eifelquerbahn am 15. Mai 1895 von Mayen nach Gerolstein war die Bahnstation zum Kreuzungsbahnhof geworden. Am 1. April 1903 ging das neue Bahnbetriebswerk im östlichen Bahnhofsteil in Betrieb. Die Bauarbeiten für die 12 km lange Strecke von Hillesheim (Eifel) begannen im April 1909. Die feierliche Eröffnung fand am 30. Juni 1912 statt. Im selben Jahr erhielten die Bahnsteige in Gerolstein eine Bedachung sowie eine Gleiserweiterung für den Güterverkehr. Der Viadukt bei Hillesheim wurde im Zweiten Weltkrieg gesprengt und die Strecke nach dem Krieg stillgelegt. In der Nachkriegszeit wurden verschiedene Umbaumaßnahmen im Bahnhof vorgenommen. Gegen Ende der 1960er Jahre errichtete die Deutsche Bundesbahn einen modernen Anbau, der überhaupt nicht zur Architektur des Empfangsgebäudes passte. Das Bahnbetriebswerk schloss am 31. Mai 1977. Die Strecke nach Prüm wurde am 28. September 1980, die nach Mayen am 11. Januar 1991 eingestellt.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Stationsgebäude kaute 2013 die Verbandsgemeinde Gerolstein und sanierte es. Der Gebäudekern entspricht dem Ursprungszustand. Seit 2015 gibt es in der Schalterhalle wieder ein Reisezentrum. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Planung und Konzession
Bahnhof um 1930
Luftaufnahme
Bilder Gerolstein
Bahnhof um 1930 Eifelstrecke Hürth-Kalscheuren Ehrang 361,0 Bahnstation Gerolstein Bahnstation Gerolstein
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