EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Gelsenkirchen-Buer Nord von der Straßenseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2021 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten Bahnstation Gelsenkirchen-Buer Nord Bahnstation Gelsenkirchen-Buer Nord
Bau und Streckeneröffnung Die zunächst eingleisige 77 Kilometer lange Hamm - Osterfelder Bahn zwischen Hamm (Westf) Hbf und Oberhausen- Osterfeld wurde zur Entlastung des Güterverkehrs im Ruhrgebiet an dessen nördlichen Rand am 1. Mai 1905 eröffnet. Der Personenverkehr auf der Strecke blieb immer schwach. Das Empfangsgebäude Gelsenkirchen-Buer Nord Das Stationsgebäude ging mit Eröffnung der Strecke in Betrieb. Es war ein dreigliedriger Fachwerkbau mit einem Sockel aus Klinkern. Das giebelständige, zweistöckige Hauptgebäude mit Krüppelwalmdach hatte ein verschiefertes Obergeschoss. Ein traufenständiger, einstöckiger Fachwerkanbau mit Satteldach wurde durch einen weiteren giebelständigen Anbau aus Fachwerk abgeschlossen. Auf dem Hausbahnsteig gab es einen verglasten Anbau für den Fahrdienstleiter. Im traufenständigen mittleren Gebäudeteil befand sich der Zugang zu den Wartesälen und dem Fahrkarten- und Gepäckschalter. Im Ober- und Dachgeschoss waren Dienstwohnungen entstanden. Ein Güterschuppenanbau aus Fachwerk entstand später am östlichen Gebäudeflügel. Der Bahnhof gehörte 1938 zur Rangklasse II. Weitere Streckeneröffnungen, Ausbauten oder Änderungen 1912 verlegten die Preußische Staatseisenbahnen das zweite Streckengleis. 1949 benannte die Deutsche Bundesbahn (DB) den Bahnhof Buer Nord in Gelsenkirchen-Buer Nord um. 1967 wurde die Hamm - Osterfelder Bahn mit einer elektrischen Oberleitung versehen und ein modernes Stellwerksgebäude errichtet. Am 27. September 1968 eröffnete die DB ihre 16,9 Kilometer lange Strecke von Gelsenkirchen-Buer Nord nach Marl Lippe. Die Bahnstation wurde zum Trennungsbahnhof. 1990 wurde der Güterverkehr eingestellt. Am 24. Mai 1998 verlegte die Deutsche Bahn AG (DBAG) den Personenverkehr in Richtung Nordosten zur Königswiese an die Strecke nach Marl Lippe. 2013 verkaufte die DBAG das Gebäude an einen Stofffachhandel. Die Betriebsstelle blieb jedoch erhalten. Was hat sich verändert, was ist geblieben Das Empfangsgebäude wurde nach 1988 baulich stark geändert. So wurde das zweistöckige Hauptgebäude um ein Stockwerk verkleinert und der traufenständige Zwischenbau erhöht. Das Gebäude wurde verputzt und die Fenster durch Modernere ersetzt sowie der Güterschuppen in verkürzter Version saniert.
Planung und Konzession
Bilder Buer Nord
Luftaufnahme
Oberhausen - Hamm Oberhausen-Osterfeld Süd Hamm (Westf) Hbf