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Gießen
Die Main-Weser Bahn erreichte von Kassel ausgehend am 25. August 1850 Gießen. Der erste provisorische Bahnhof stand im Bereich Oswaldgarten (Stadtmitte). Er wurde erst ab 15. Mai 1852 in Betrieb genommen, bis der Anschluss nach Lang Göns fertiggestellt wurde. 1854 eröffnete auf dem heutigen Bahnhofgelände das im Stil des Klassizismus gebaute neue Empfangsgebäude. Das Bahnhofsgebäude war für den zunehmenden Verkehr ausreichend dimensioniert worden und konnte bis zur Jahrhundertwende seine Funktion erfüllen. Die Cöln-Mindener Eisenbahn erreichte die Stadt am 12. Januar 1862, die Nassauische Eisenbahn am 10. Januar 1863 und die Oberhessische Eisenbahn am 29. Dezember 1869. Zwischen 1903 bis 1909 wurde ein neues Empfangsgebäude erbaut und das Alte sukzessive abgerissen. Später fügte man im nördlichen Teil einen Anbau hinzu. Dieses Gebäude ist heute noch erhalten. Das aus rotem Sandstein gemauerte, im romantischen Stil gebaute, Empfangsgebäude basierte auf dem typisch für diese Zeit fünfgliedrigen Grundriss mit drei Querhäusern und den eingeschossigen Verbindungsflügeln. Die gusseisernen Säulen der Bahnsteigdächer stammen noch vom Bahnhof von 1854. In der Bahnstation gab es einen Fürstenbahnhof, der 1944 zerstört wurde. 1968 begannen umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten. 2008 begannen die Umbauarbeiten des Personenbahnhofs, die am 21. Juli 2010 abgeschlossen wurden. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Gießen
Luftaufnahme
Bahnhof von 1854
Die Eisenbahn “kam” am 25. August 1850 nach Gießen. Also 15 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Gießen hatte zu diesem Zeitpunkt 9.000 Einwohner (Ende 2014 waren es 83.280 Einwohner).
Bahnhof von 1854
Dillstrecke
Main-Weser-Bahn
Z Bahnhof iel Eine Bahnhofsmission und Kostenloses WLAN befindet sich vor Ort.  wl  n a
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