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Der Bahnhof liegt an der Kinzigtalbahn und wurde von der Frankfirt-Bebraer Eisenbahn an 1. Mai 1867 eröffnet. Bereits 1868 richtete man eine Bahnmeisterei ein. Seit 1870 gab es eine Güterabfertigung, die 2011 abgerissen wurde. Die Architektur des Empfangsgebäudes entsprach dem  mittelalterlich geprägten Stadtkern. Es wurde erst 1882 eröffnet. Die Fassaden bestanden aus rotem Sandstein, der in der Umgebung abgebaut wurde. Um 1900 baute man einige Anbauten an. Im Stationsgebäude gab es einen „Fürstenpavillon“. Am 30. November 1870 wurde die Bahnstrecke von Gießen nach Gelnhausen eröffnet. Am 4. August 1895 eröffnete die schmalspurige Spessartbahn AG die Strecke von Gelnhausen über Wirtheim nach Lochborn. Die Spessartbahn hatte ein eigenes Stationsgebäude mit Güterschuppenanbau. 1925 wurde der Erztransport eingestellt und 1951 stellte man den Eisenbahnverkehr ein. Am 16. Oktober 1904 wurde die Freigerichter Kleinbahn AG von Gelnhausen nach Langenselbold in Betrieb genommen. In Gelnhausen besaß die Kleinbahn ein eigenes Stationsgebäude aus Fachwerk und einem Bahnsteig. Es gab einen Personentunnel zur Spessartbahn. Der Bahnverkehr wurde am 30. September 1963 eingestellt. 1937 entstand ein Wasserturm, der den Türmen der Stadtmauer ähnelte. Die Hochbauten des Bahnhofs stehen unter Denkmalschutz.
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Bilder Gelnhausen
Bahnhof 1911
Luftaufnahme
Frankfurt - Göttingen
Bahnhof 1911
Die Eisenbahn “kam” am 1. Mai 1867 nach Gelnhausen. Also 32 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Gelnhausen hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2015 waren es 22.687 Einwohner).  
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