EINE DOKUMENTATION
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Bau und Streckeneröffnung

Die eingleisigen 67,9 km lange Lahn-Kinzig-Bahn baute die Oberhessische Eisenbahn- Gesellschaft in vier Teilabschnitten und eröffnete die Gesamtstrecke am 30. November 1870. Das Flüsschen Gründau musste umgebettet und ein Teil des Stickelberges gesprengt werden. Die Sandsteinmassen wurden zum Bau der Bahntrasse und für den Tunnel bei Büdingen verwendet.

Das Empfangsgebäude Mittel Gründau

Im Bahnhof begann der Betrieb am 30. November 1870. Der standardisierte, zweistöckige Putzbau im Stil des Klassizismus errichtet, besaß einen angebauten Güterboden. Da der Stellwerksanbau 1925 eröffnet wurde, ist anzunehmen, dass der Treppenhausvorbau zur gleichen Zeit vorgenommen wurde. Es gab nur Schüttbahnsteige.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Empfangsgebäude wurde zum Zeitpunkt der Aufnahmen (Juli 2015) saniert. Beim Güterboden wurde ein zusätzlicher Anbau angefügt. An der Stirnseite befand sich eine Tür zur Rampe, die mit Glasbausteinen zugemauert wurde. Die Türen ersetzte man durch braune Rolltore. Das Empfangsgebäude ist im Wesentlichen erhalten geblieben.
Bilder Gründau
Bahnhof von 1870
Luftaufnahme
Bahnhof von 1870 Planung und Konzession Lahn-Kinzig-Bahn Gießen Gelnhausen
Bahnstation Mittel Gründau Bahnstation Mittel Gründau
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