EINE DOKUMENTATION
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Bau und Streckeneröffnung

Die Bauarbeiten begannen bereits im Frühjahr 1873. Das erste Teilstück von 62,67 km Länge von Oldenburg (Oldb) nach Quakenbrück wurde am 15. Oktober 1875 eröffnet. Das 45,78 km lange Teilstück von Quakenbrück nach Osnabrück-Eversburg eröffnete die „Oldenburgische Staatsbahn am 15. November 1876.

Das Empfangsgebäude Huntlosen

Mit Eröffnung des ersten Teilstücks am 15. Oktober 1875 wurde auch das Empfangsgebäude in Huntlosen eröffnet. Das aus Backstein gebaute Gebäude hatte an der nördlichen Seite einen Güterschuppenanbau. Im Bahnhof gab es ein Ausweichgleis und mehrere Gütergleise für eine Ziegelei, einen großen Holzlagerplatz zum Imprägnieren der Eisenbahnschwellen und eine Baumschule, die der Bahnmeisterei Ahlhorn unterstand. Die dem Empfangsgebäude gegenüberliegende Ziegelei produzierte Backsteine für die „Oldenburgische Staatsbahn“. Zur Viehverladung gab es eine eigene Rampe.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

1940 entstand der Stellwerksanbau. Wahrscheinlich wurde auch im gleichen Zeitraum das zweite Stockwerk des südlichen Gebäudeflügels gebaut. Zu erkennen ist dies durch die unterschiedlichen Fenster zwischen Erd- und Obergeschoss. 1992 wurden die Schranke und die Blocksignale automatisiert, das Empfangsgebäude verkauft. Das Stellwerk wurde im November 2010 aus dem Betrieb genommen.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Gebäude ist weitgehend unverändert geblieben und dient heute als Gaststätte.
Bilder Huntlosen
Luftaufnahme
Planung und Konzession Bahnstation Huntlosen Bahnstation Huntlosen
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