EINE DOKUMENTATION
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Grünberg (Oberhess.)
Bau und Eröffnung Die Vogelsbergbahn wurde in fünf Teilstrecken gebaut, deren Kunstbauten schon für einen zweigleisigen Betrieb vorbereitet wurden. Die Strecke blieb aber immer eingleisig. Die Eröffnung der ersten Teilstrecke von Gießen nach Grünberg (Oberhessen) erfolgte am 29. Dezember 1869. Die Gesamtstrecke ist am 31. Juli 1871 in Betrieb genommen worden. Das Empfangsgebäude war ein doppelgeschossiger Putzbau mit Walmdach. Es ist sehr wahrscheinlich, das es auch einen Güterschuppen mit Freiladegleis und Rampe gab. Durch die Eröffnung der Lumdatalbahn nach Londorf am 1. August 1896 wurde der Bahnhof wesentlich erweitert. Es entstanden die Bahnsteige und die Güterabfertigung. Die Gleisanlagen wurden erweitert und zwei Stellwerksbauten in Betrieb genommen. Der Weiterbau nach Lollar wurde am 1. Juni 1902 in Betrieb genommen. Das Empfangsgebäude wurde erweitert. Es ist anzunehmen, dass es auch eine Lokbehandlungsanlage gab, da man den Bahnhof zu einem lokalen Eisenbahnknotenpunkt ausbaute. Am 1. August 1909 eröffnete die Wettertalbahn den Betrieb. Sie besaß einen eigenen Bahnhof Grünberg Süd, der sich in der Nähe des Grünberger Bahnhofs befand. Was hat sich verändert, was ist geblieben Im Bahnhof gibt es nach wie vor einen Fahrkartenschalter, den eine Reiseagentur betreibt. Der Güterbahnhof steht leer. Der Streckenabschnitt Grünberg - Londorf wurde am 26. Mai 1963 stillgelegt und die Gleise 1965 zurückgebaut. Am 4. Oktober 1953 wurde die Strecke Lich - Grünberg stillgelegt. Im Sommer 2018 wurde der Bahnhof mit 3,4 Millionen Euro barrierefrei umgebaut. Dabei hat sich auch die Stadt Grünberg an den Kosten beteiligt. Die Bahnsteige wurden erhöht und die Bahnsteigdächer demontiert. Es wurden zwei Wetterhäuschen errichtet. Nicht mehr benötigte Anlagen wurden abgebaut.
Bilder Grünberg
Luftaufnahme
PANORAMA Z Bahnhof iel
Vogelsbergbahn
Planung und Konzession
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