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Gotha
1844 begannen die Bauarbeiten für den Bahnhof Gotha der am 3. Mai 1847 fertiggestellt wurde. Am 10. Mai 1847 eröffnete die Bahnstrecke Erfurt - Gotha. Die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen- Coburg-Gotha erhielt einen Bahnhof an der Strecke von Eisenach nach Erfurt. Der Bahnhof lag weit außerhalb der Stadt und wurde durch die Bahnhofstraße, die von Alleebäumen gesäumt war, verbunden. Das Empfangsgebäude war dreigeschossig. Im Mittelgebäude befand sich ein repräsentativer Speisesaal mit Ausblick auf die Stadt. Die schlichte Eingangshalle befand sich auf der Westseite. Mit Eröffnung der Bahnstrecke Gotha - Mühlhausen im Jahr 1870 baute man den Inselbahnsteig. 1876 wurde die Strecke nach Ohrduf eröffnet. Anfang des 19ten Jahrhunderts wurde das Gebäude durch Anbauten erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Empfangsgebäude zerstört und danach auf den Überresten in einfacher Form neu aufgebaut. Erst 1992 begannen umfangreiche Umbauarbeiten im Bahnhof.
Bilder Gotha
Luftaufnahme
Bahnhof  1860
Die Eisenbahn “kam” am 3. Mai 1847 nach nach Gotha. Also zwölf Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Gotha hatte zu diesem Zeitpunkt 14.690 Einwohner (Ende 2013 waren es 44.325 Einwohner).
Bahnhof 1900
Bahnhof  1900
Thüringer Bahn
Z Bahnhof iel Bahnhof 1860
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