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Geislingen ist eigentlich durch die Steigung zur Schwäbischen Alb bekannt geworden. Am 14. Juni 1849 wurde die Teilstrecke von Süßen nach Geislingen (469m ü.N.N) von der Königlich Württembergische Staatsbahn in Betrieb genommen. Die Neigung beträgt 10‰. Das letzte Teilstück nach Ulm wurde am 29. Juni 1859 eröffnet. Die eigentliche Steigung liegt in Richtung Amstätten (582m ü.N.N) und ist der höchste Punkt beim Albübergang. Erschwerend kamen die engen Radien (ca. 280m) in der kurvenreichen Strecke hinzu. Schublokomotiven werden auch heute noch in Geislingen vorgehalten, um Güterzüge aber auch außerplanmäßige IC Züge nachzuschieben. Am 21. Oktober 1903 wurde die 21 km lange Tälesbahn nach Wiesensteig in Betrieb genommen. 1933 elektrifizierte die Reichsbahn die Strecke Stuttgart - Ulm. 1940 baute man den Kehrbahnhof Eybtal, um das Kopfmachen auf der Hauptstrecke zu vermeiden. Die Station existierte bis 1944. 1980/1981 stellte die Bundesbahn den Verkehr auf der Tälesbahn ein.  
Geislingen (Steige)
Bilder Geislingen
Luftaufnahme
Bahnhof 1900
Die Eisenbahn “kam” am 14. Juni 1849 nach Geislingen an der Steige. Also 14 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Geislingen hatte zu diesem Zeitpunkt 2.500 Einwohner (Ende 2014 waren es 26.673 Einwohner).
Bahnhof 1900
Filstalbahn
Z Bahnhof iel
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